Kauf-Beratung

Welches Handy für Oma und Opa? Ein paar ehrliche Tipps aus der Löhrstraße

Gerade ist es hier im Laden in der Löhrstraße 87 ein bisschen ruhiger. Die Mittagssonne scheint auf die Gehwege der nördlichen Innenstadt, und ich habe mal kurz Zeit, die Gedanken zu sortieren. Letzte Woche war eine Stammkundin aus Metternich bei mir, die völlig verzweifelt war. Sie wollte ihrem Vater in Rübenach ein Smartphone schenken, damit er endlich die Fotos der Enkel per WhatsApp sehen kann. Aber welches nimmt man da? Das ist eine Frage, die wir hier im Mobilfunkshop Koblenz fast täglich hören. Und ganz ehrlich: Die Antwort ist nicht immer das teuerste iPhone.

Es gibt diesen Mythos, dass Senioren nur diese riesigen Knochen mit Tasten brauchen, die fast so groß wie eine Fernbedienung sind. Klar, für manche ist das genau richtig, vor allem wenn die Augen nicht mehr so wollen oder man einfach nur telefonieren möchte. Aber viele ältere Herrschaften bei uns in Koblenz – egal ob sie aus Lützel, Pfaffendorf oder Güls kommen – sind viel fitter am Touchscreen, als man denkt. Man muss ihnen nur das richtige Werkzeug in die Hand geben.

Warum weniger manchmal wirklich mehr ist

Wenn wir hier im Laden über Seniorenhandys sprechen, geht es meistens um die Bedienbarkeit. Ein Handy muss logisch sein. Es bringt nichts, wenn das Menü verschachtelt ist wie die Gassen in der Koblenzer Altstadt. Ich empfehle oft zwei Wege. Der erste Weg ist ein spezielles Senioren-Smartphone, zum Beispiel von Doro. Die haben eine Oberfläche, die einen an die Hand nimmt. Da steht nicht einfach nur ein Icon, sondern da steht „Senden“ oder „Anrufen“. Das ist für Einsteiger Gold wert.

Der zweite Weg, den wir hier oft gehen: Ein ganz normales Android-Smartphone, zum Beispiel ein Samsung, das wir in den sogenannten „Einfachen Modus“ versetzen. Das machen wir oft direkt hier vor Ort, wenn die Kunden das Gerät bei uns kaufen. Dabei werden die Symbole größer, der Kontrast wird schärfer und alles Unnötige fliegt vom Startbildschirm. Das ist super für Leute, die vielleicht früher schon mal ein Handy hatten, aber jetzt was Moderneres wollen, um Bilder vom Deutschen Eck oder der Festung Ehrenbreitstein an die Verwandtschaft in Neuwied oder Lahnstein zu schicken.

Was ich aber auch oft sehe: Die Hardware ist das eine, die Angst vor der Technik das andere. Viele haben Schiss, irgendwas kaputt zu machen oder aus Versehen ein Abo abzuschließen. Da sage ich immer: „Keine Sorge, das Ding explodiert nicht.“ Ein gutes Seniorenhandy sollte stabil sein. Ein Sturz vom Küchentisch darf nicht direkt das Ende bedeuten. Deshalb schauen wir uns hier im Shop auch immer an, welche Hüllen wirklich was taugen. Ein Displaytausch ist zwar bei uns möglich, aber besser ist es, wenn es gar nicht erst kracht.

Die kleinen Details, die den Unterschied machen

Was oft vergessen wird, ist die Akustik. Wer ein Hörgerät trägt, braucht ein Handy, das damit klarkommt. Nichts ist nerviger, als wenn es beim Telefonieren pfeift oder brummt. Wir testen das hier manchmal direkt im Laden. Auch die Lautstärke ist so ein Thema. Wenn das Handy in der Tasche klingelt, während man gerade am Rhein spazieren geht, muss man es auch hören.

Hier sind ein paar Punkte, auf die ich bei der Auswahl achte:

  • Die Größe des Displays: Groß genug zum Lesen, aber klein genug für die Handtasche.
  • Eine echte Notruftaste auf der Rückseite (kann im Ernstfall Leben retten).
  • Die Ladestation: Viele Senioren fummeln ungern mit den kleinen USB-Kabeln rum. Eine Schale, in die man das Handy nur reinstellt, ist da ein Segen.
  • Die Kamera: Sie muss nicht 8k können, aber scharfe Schnappschüsse von der Enkelin beim Eisessen in der Innenstadt sollten drin sein.
  • Der Speicher: Nicht zu klein, sonst ist nach zehn Videos aus der Familiengruppe in Bendorf Schluss.

Wir hatten neulich einen Herrn aus Bubenheim hier, der war fast 80. Er wollte unbedingt ein Handy, mit dem er Fahrpläne checken kann, weil er oft mit dem Bus zum Hauptbahnhof fährt. Wir haben ihm ein Modell mit einem hellen Display rausgesucht, damit er auch bei Gegenlicht alles erkennt. Das sind die Momente, die meinen Job hier ausmachen. Es geht nicht darum, jemandem den teuersten Vertrag aufzuschwatzen, sondern eine Lösung zu finden, die im Alltag funktioniert.

Übrigens, wenn das alte Handy noch tut, aber der Akku schlapp macht oder das Glas gesplittert ist, müsst ihr nicht zwingend neu kaufen. Wir machen hier im Mobilfunkshop Koblenz ja auch Reparaturen. Manchmal reicht ein neuer Akku, und das vertraute Gerät läuft wieder wie am ersten Tag. Das schont den Geldbeutel und die Nerven, weil man sich nicht umgewöhnen muss.

Wenn du also für dich selbst suchst oder für deine Eltern oder Großeltern aus der Umgebung – egal ob aus Mülheim-Kärlich, Vallendar oder Mayen – komm doch einfach mal rum. Wir beißen nicht. Wir können uns in Ruhe hinsetzen und mal verschiedene Modelle in die Hand nehmen. Probieren geht über Studieren, wie man so schön sagt.

Du findest uns in der Löhrstraße 87, mitten in der Koblenzer City. Wir sind von Montag bis Freitag immer zwischen 10:00 und 19:00 Uhr für euch da. Samstags machen wir ein bisschen früher Feierabend, da sind wir von 10:00 bis 16:00 Uhr im Laden. Wenn du vorab fragen willst, ob ein bestimmtes Modell da ist, oder ob wir bei einer Datenübertragung helfen können, ruf uns einfach kurz unter 0261 95 23 22 14 an.

Milad Musawi und das Team freuen sich eigentlich immer über Besuch, der nicht nur schnell durchhetzt, sondern eine ehrliche Beratung sucht. Wir richten das neue Handy auf Wunsch auch komplett ein, legen die SIM-Karte ein und aktivieren alles, damit man zu Hause in Andernach oder Boppard direkt loslegen kann. Technik soll ja schließlich verbinden und nicht trennen. Wir sehen uns hoffentlich bald hier bei uns im Shop!

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