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E-Scooter-Versicherung: Was Du wissen musst, bevor Du losrollst

Letzten Mittwoch kam ein Kunde in den Laden und fragte mich tatsächlich, ob sein E-Scooter eine Versicherung braucht. Ehrlich? Das hätte ich auch nicht gewusst, wenn ich hier nicht jeden Tag mit mobilen Geräten zu tun hätte. Aber es ist eine berechtigte Frage – und ziemlich wichtig obendrein.

Die Antwort ist nämlich: Ja, Du brauchst eine. Zumindest wenn Du in Deutschland unterwegs sein willst. Und nein, da gibt es keine Ausnahmen für Privatpersonen oder Freizeitfahrer.

Die Versicherungspflicht – kein Spielzeug

Seit 2019 ist es Pflicht, einen E-Scooter mit einer Haftpflichtversicherung anzumelden. Das ist nicht optional, nicht verhandelbar. Wer ohne fährt, riskiert ein Bußgeld von bis zu 100 Euro – und wenn's zu einem Unfall kommt, wird's richtig teuer.

Die Versicherung deckt Schäden ab, die Du oder Dein Scooter an anderen Personen oder deren Eigentum anrichtest. Das klingt abstrakt, aber stell Dir vor: Du bremst zu spät, fährst in einen parkenden Wagen oder verletzt sogar eine Person. Ohne Versicherung zahlst Du das aus eigener Tasche. Mit Versicherung übernimmt das die Versicherungsgesellschaft.

Was kostet das Ganze?

Hier die gute Nachricht: Es ist günstig. Eine Jahresversicherung kostet zwischen 30 und 50 Euro – manche Anbieter bieten sogar Monatsvarianten an. Das ist kleines Geld für den Schutz.

Die Versicherung wird über eine Plakette an Deinem Scooter gekennzeichnet. Die brauchst Du, um überhaupt fahren zu dürfen. Ohne Plakette bist Du legal unterwegs wie jemand ohne Führerschein im Auto – nicht lustig.

Wo schließt man das ab?

Die meisten Versicherungen bietet der Zentralverband Elektrokleinstfahrzeuge (ZEF) an, aber auch einzelne Versicherungen wie die Allianz oder AXA haben Tarife. Du kannst online abschließen, das dauert fünf Minuten. Die Plakette kommt dann per Post.

Bei uns im Laden haben wir auch schon Kunden beraten, die unsicher waren. Das ist völlig normal – die Versicherungspflicht ist noch relativ jung, und viele kennen sich damit nicht aus.

Reicht die Versicherung wirklich aus?

Die Haftpflichtversicherung deckt Fremdschäden ab. Aber was ist mit Deinem eigenen Scooter? Wenn Du einen Unfall hast und Dein Gerät kaputt geht – Pech gehabt. Hier könntest Du über eine Kaskoversicherung nachdenken, falls Dein Scooter teuer war. Das ist optional, aber sinnvoll, wenn Du viel damit herumfährst.

Klar, die Akkus sind irgendwann durch, und Verschleiß ist nicht versichert. Das ist einfach so. Aber ein echter Unfallschaden? Da lohnt sich die Kaskoversicherung schon.

Praktische Tipps für Koblenz

Hier in Koblenz haben wir ordentlich Topografie – die Löhrstraße hinunter zum Rhein ist kein Spaß mit einem Roller. Vor allem bei Nässe. Achte auf Deine Fahrtechnik, und achte auf Fußgänger in der Altstadt. Eine Versicherung schützt Dich rechtlich, aber am besten fährst Du einfach vorsichtig.

Wenn Du noch Fragen zur Versicherung hast oder Dich bei der Wahl eines E-Scooters unsicher bist – komm gerne vorbei. Wir sind montags bis freitags von 10 bis 19 Uhr da, samstags von 10 bis 16 Uhr. Wir sitzen an der Löhrstraße 87 in der nördlichen Innenstadt. Oder ruf uns kurz unter 0261 95 23 22 14 an, wenn Du noch Fragen hast.

Die Versicherung ist wirklich kein großes Drama – es geht nur darum, dass Du legal und sicher unterwegs bist.

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