Lokales & Stadt

Mit dem E-Scooter durch Koblenz: Meine Lieblingsstrecken und was ihr wissen müsst

Draußen auf der Löhrstraße ist es gerade erstaunlich ruhig. Die Mittagssonne knallt auf den Asphalt, und ich beobachte hier aus dem Schaufenster, wie sich die Leute auf ihren E-Scootern vorbeischlängeln. Mal ehrlich: Vor ein paar Jahren hätte ich noch gelacht, wenn mir jemand gesagt hätte, dass diese kleinen Dinger mal zum Stadtbild gehören wie das Deutsche Eck oder der Schängelbrunnen. Aber sie sind da, und sie sind verdammt praktisch, wenn man mal eben schnell von der Innenstadt rüber nach Lützel oder Metternich muss.

Ich sitze hier gerade im Mobilfunkshop Koblenz zwischen all den neuen Smartphones und Tablets und dachte mir, ich schreibe mal auf, was ich in den letzten Monaten so über das Scootern hier bei uns gelernt habe. Manchmal kommen Kunden zu uns, geben ihr Handy für einen Displaytausch oder einen Akku-Wechsel ab und fragen dann: „Was mache ich denn jetzt die Stunde, in der ihr schraubt?“ Meine Antwort meistens: Schnapp dir einen E-Scooter und fahr ’ne Runde am Wasser entlang. Das ist besser, als hier im Laden die Prospekte auswendig zu lernen.

Wo es sich in Koblenz am besten rollt

Wenn ihr Anfänger seid, macht einen großen Bogen um die engste Altstadt. Das Kopfsteinpflaster dort ist der natürliche Feind der kleinen Rollen. Es rüttelt euch so dermaßen durch, dass ihr danach wahrscheinlich eine Massage braucht. Mein persönlicher Favorit ist die Strecke am Rheinufer. Man startet irgendwo in der Nähe vom Hauptbahnhof, rollt runter zum Fluss und dann immer geradeaus Richtung Deutsches Eck. Der Weg ist breit, der Asphalt ist meistens super und man hat diesen genialen Blick rüber zur Festung Ehrenbreitstein.

Eine andere schöne Tour geht über die Balduinbrücke rüber nach Lützel. Aber Vorsicht: Die Radwege sind manchmal etwas schmal, wenn einem die Pendler aus Neuwied oder Bendorf entgegenkommen. Wer es etwas ruhiger mag, fährt die Mosel-Route Richtung Metternich. Da ist es meistens nicht so voll wie direkt am Eck, und man kommt gut voran, wenn man zum Beispiel zur Hochschule Koblenz will.

Was ich oft sehe, sind Leute, die aus dem Umland kommen – also aus Lahnstein, Vallendar oder Mülheim-Kärlich. Die parken ihr Auto irgendwo am Stadtrand und nehmen für das letzte Stück in die City den E-Scooter. Das spart Nerven bei der Parkplatzsuche in der Innenstadt, glaubt mir. Ich sehe das jeden Morgen, wenn ich zur Arbeit komme.

Ein paar Tipps, damit der Ausflug nicht im Graben landet

Klar, die Dinger fahren fast von allein. Aber Koblenz hat so seine Tücken. Wer schon mal versucht hat, mit kleinen Reifen über die Schienen oder fiese Kanten in der Nähe vom Forum zu brettern, weiß, was ich meine. Hier sind meine fünf goldenen Regeln für alle, die hier bei uns mal aufsteigen wollen:

  • Achtet auf die roten Zonen: In der direkten Altstadt und in manchen Fußgängerzonen drosseln die Leih-Scooter automatisch das Tempo oder lassen sich gar nicht erst parken.
  • Kopfsteinpflaster meiden: Eure Gelenke werden es euch danken. Nutzt lieber die asphaltierten Radwege parallel zum Rhein.
  • Handy-Halterung nutzen: Wenn ihr euer Smartphone als Navi nutzt, haltet es nicht in der Hand. Wir haben hier im Laden schon genug zertrümmerte Displays gesehen, weil jemand beim einhändigen Fahren das Gleichgewicht verloren hat.
  • Akku im Blick behalten: Wenn ihr eine größere Tour plant, vielleicht bis nach Güls oder Rübenach, checkt vorher die App. Es gibt nichts Nervigeres, als einen toten Scooter den Berg hochzuschieben.
  • Rücksicht nehmen: Besonders am Wochenende sind viele Touristen am Ufer unterwegs. Einmal kurz klingeln ist besser als jemanden fast umzufahren.

Technik, die verbindet

Warum schreibe ich das eigentlich auf der Seite eines Mobilfunkshops? Ganz einfach: Ohne ein vernünftiges Smartphone und eine stabile Datenverbindung läuft bei den E-Scootern gar nichts. Die Apps müssen fix laden, und das GPS sollte einen nicht plötzlich in der Mosel verorten. Wir merken das hier oft bei der Tarifberatung. Die Leute brauchen heute Datenvolumen nicht nur für Instagram, sondern eben auch für die Mobilität in der Stadt.

Manchmal kommen auch Kunden rein, deren Akku vom Handy schlapp macht, während sie gerade einen Scooter gemietet haben. Das ist dann natürlich blöd, weil man den Mietvorgang nicht beenden kann. Falls euch das mal passiert: Wir sind hier in der Löhrstraße 87. Kommt einfach vorbei, wir haben eigentlich immer ein Ladekabel parat oder können euch schnell mit einer Powerbank aushelfen. Milad Musawi, unser Shop-Manager, sagt auch immer: Service hört nicht beim Verkauf auf. Wenn ihr Fragen habt, wie ihr euer Handy am besten für solche Touren rüstet – zum Beispiel mit einer robusten Hülle für den Fall der Fälle – dann schaut einfach mal rein.

Wir sind von Montag bis Freitag zwischen 10:00 und 19:00 Uhr für euch da, und Samstags von 10:00 bis 16:00 Uhr. Wenn ihr euch unsicher seid, ob euer aktueller Vertrag noch zu eurem Surf-Verhalten passt (oder ob der Akku eures Smartphones den nächsten Ausflug nach Boppard oder Mayen noch überlebt), ruft uns doch kurz unter 0261 95 23 22 14 an.

Koblenz ist eine tolle Stadt zum Rollen, egal ob man nun aus Pfaffendorf, Bubenheim oder von weiter weg wie Andernach kommt. Genießt die Fahrt, passt auf euch auf und lasst euer Handy lieber in der Tasche oder in einer festen Halterung. Wir sehen uns dann beim nächsten Display-Check oder einfach so auf einen Plausch im Laden. Bis bald!

Termin per WhatsApp Jetzt Google-Bewertung schreiben
Store-Details

Wir sind für dich da.

Öffnungszeiten
Montag 10:00–19:00
Dienstag 10:00–19:00
Mittwoch 10:00–19:00
Donnerstag 10:00–19:00
Freitag 10:00–19:00
Samstag 10:00–16:00
Sonntag Geschlossen
Kontakt
Adresse Löhrstraße 87,
56068 Koblenz