Gerade ist es hier im Laden in der Löhrstraße 87 angenehm ruhig. Die Sonne scheint ein bisschen durch das Schaufenster in der nördlichen Innenstadt, und ich habe mal einen Moment Zeit, um über etwas nachzudenken, was uns hier im Mobilfunkshop Koblenz fast jeden Tag begegnet. Es geht um die ewige Frage: Soll ich jetzt mein WLAN anlassen oder lieber über das mobile Netz surfen?
Gestern erst kam eine Kundin zu uns – sie wohnt draußen in Güls und pendelt jeden Tag mit dem Bus in die Altstadt. Sie war völlig aufgelöst, weil ihr Datenvolumen schon Mitte des Monats aufgebraucht war, obwohl sie doch „eigentlich kaum was gemacht“ hat. Solche Momente haben wir oft. Da sitzt man dann zusammen bei uns am Tresen, schaut sich die Einstellungen an und stellt fest: Das Handy hat sich in irgendein schwaches, öffentliches WLAN eingewählt, die Verbindung ist abgebrochen und das Gerät ist unbemerkt auf die mobilen Daten umgesprungen, während im Hintergrund ein langes Video-Update lief. Das ist ärgerlich, aber kein Weltuntergang. Man muss nur wissen, wie man die Technik bändigt.
Wenn das Datenvolumen plötzlich weg ist
Grundsätzlich ist WLAN natürlich super, wenn du zu Hause bist oder bei Freunden in Metternich oder Ehrenbreitstein auf der Couch sitzt. Es schont dein Inklusivvolumen und ist meistens stabiler für große Downloads. Aber – und das ist ein großes Aber – WLAN ist nicht gleich WLAN. Viele verlassen sich auf öffentliche Hotspots, die man zum Beispiel am Hauptbahnhof oder in der Nähe vom Deutschen Eck findet. Das kann funktionieren, ist aber oft eine recht zähe Angelegenheit. Wenn die Verbindung so langsam ist, dass sich die Seite kaum aufbaut, fängt das Handy oft an zu „kurbeln“. Das kostet nicht nur Nerven, sondern zieht auch ordentlich am Akku.
Ich sage den Leuten hier im Laden immer: Wenn ihr nur kurz eure Mails checken wollt oder bei WhatsApp schreibt, während ihr auf die Bahn nach Lahnstein oder Bendorf wartet, bleibt ruhig im mobilen Netz. Die Netze von Vodafone oder Otelo sind hier in Koblenz und dem Umland, also auch rüber nach Vallendar oder Mülheim-Kärlich, mittlerweile so gut ausgebaut, dass das mobile Internet oft schneller ist als ein überlastetes Gratis-WLAN. Da muss man sich keine Sorgen machen, dass die Verbindung abreißt, wenn man mal drei Meter weitergeht.
Sicherheit geht vor – nicht nur am Rhein
Ein Punkt, den viele unterschätzen, ist die Sicherheit. Wenn du in der Altstadt in einem Café sitzt und dich in ein offenes WLAN einwählst, das kein Passwort hat, bist du theoretisch für andere sichtbar. Ich bin kein Fan von Panikmache, aber Banking-Geschäfte oder wichtige Logins würde ich niemals über ein öffentliches Netz machen. Da ist die LTE- oder 5G-Verbindung über deinen Tarif bei uns deutlich sicherer. Das ist wie eine verschlossene Tür, während ein offenes WLAN eher wie ein Marktplatz ist, auf dem jeder mal über die Schulter schauen könnte.
Ein kleiner Tipp am Rande, falls du oft zwischen den Welten wechselst: Schau mal in deine Einstellungen unter „WLAN-Unterstützung“ (beim iPhone) oder ähnlichen Funktionen bei Android. Das sorgt dafür, dass das Handy sofort aufs mobile Netz springt, wenn das WLAN zu schwach wird. Das ist zwar bequem, aber eben auch der Grund, warum das Datenvolumen in Rübenach oder Bubenheim plötzlich weg ist, obwohl man dachte, man ist noch im heimischen Netz eingeloggt.
Akku sparen zwischen Rhein und Mosel
Was viele nicht wissen: Die ständige Suche nach WLAN-Signalen frisst Strom. Wenn du zum Beispiel eine Wanderung in der Eifel oder im Hunsrück machst oder einfach nur den ganzen Tag in der Stadt unterwegs bist, schalte das WLAN am besten ganz aus. Wenn dein Handy alle zwei Minuten versucht, sich mit irgendeinem Router in der Nachbarschaft zu verbinden, geht der Akku schneller in die Knie, als du „Schängel“ sagen kannst.
Klar, die Akkus sind irgendwann durch, das ist einfach so. Wenn dein Gerät also trotz aller Tipps nach drei Stunden schlappmacht, dann liegt es vielleicht nicht am WLAN, sondern am Alter des Speichers. In solchen Fällen helfen wir dir hier in der Löhrstraße natürlich auch gerne weiter. Wir machen hier ja nicht nur Tarifberatung, sondern auch ganz klassische Handyeinrichtung oder einen Akku-Wechsel, wenn es gar nicht mehr anders geht.
Kommt einfach mal rum
Es gibt kein Richtig oder Falsch, nur ein „Passend für die Situation“. Wenn du unsicher bist, welcher Tarif zu deinem Surfverhalten passt – egal ob du viel in der Hochschule Koblenz lernst oder beruflich viel nach Neuwied, Andernach oder Mayen pendelst – dann komm uns doch einfach besuchen. Milad Musawi und das ganze Team sind für dich da. Wir schauen uns das gemeinsam an, ganz ohne Zeitdruck.
Du findest uns im Mobilfunkshop Koblenz in der Löhrstraße 87. Wir haben von Montag bis Freitag immer zwischen 10:00 und 19:00 Uhr offen. Samstags sind wir von 10:00 bis 16:00 Uhr am Start, falls du deinen Bummel durch die Innenstadt mit einer kurzen Beratung verbinden willst. Wenn du vorab eine Frage hast oder wissen willst, ob wir ein bestimmtes Ersatzteil für eine Reparatur da haben, ruf uns einfach kurz unter 0261 95 23 22 14 an.
Manchmal hilft schon ein kleiner Blick in die Einstellungen, um das Handy wieder flott zu machen. Und falls nicht, finden wir zusammen eine Lösung, ob es nun ein neuer Vertrag von Vodafone oder Otelo ist oder nur ein neues Ladekabel. Wir sehen uns im Laden!